Ein neuer zweispuriger Abschnitt wird mehr Zugfrequenzen zwischen Palma und Manacor ermöglichen
Die neue Infrastruktur zwischen Petra und Manacor wird dazu führen, dass die Züge beim Überqueren nicht anhalten, obwohl die Regierung noch kein Datum für die Inbetriebnahme genannt hat.
ManacorDer Regierungsrat hat Serveis Ferroviaris de Mallorca (SFM) einen Betrag von 6.176.705,09 Euro (inkl. MwSt.) zur Errichtung eines neuen Doppelgleisabschnitts zwischen Petra und Manacor genehmigt, was eine Erhöhung der Frequenzen zwischen Manacor und Palma ermöglichen wird.
Die Arbeiten umfassen den Bau eines neuen Überhol- und Abstellbahnhofs (PAET) von mehr als 3 km Länge. Es handelt sich um einen Doppelgleisabschnitt zwischen dem Verknüpfungsbahnhof und Manacor, eine Strecke, die derzeit eingleisig ist und nach Abschluss der Arbeiten das Kreuzen von Zügen ermöglichen wird.
Diese Maßnahme wird es zwei Zügen in entgegengesetzter Richtung ermöglichen, sich an diesem Punkt der Strecke zu treffen, ohne anhalten zu müssen, was die Kapazität erhöht und mehr Flexibilität für den Bahnbetrieb bietet.
Die neue Infrastruktur wird auch dazu beitragen, die Regelmäßigkeit und Pünktlichkeit des Dienstes zu verbessern, da sie die Aufholung möglicher Verspätungen durch die Einführung eines neuen Kreuzungspunktes erleichtert. Ebenso wird sie die Zuverlässigkeit des Bahnbetriebs bei Störungen erhöhen und die Wartungsarbeiten erleichtern, da sie die Abstellung der notwendigen Maschinen ermöglicht, um sowohl an der Strecke als auch an der Oberleitung einzugreifen.
Modernisierung
Die Arbeiten werden in zwei Lose ausgeschrieben. Das erste Los umfasst die Arbeiten am Tiefbau, Gleis und Oberleitung, während das zweite Los die Installationen für Signalgebung, Sicherheit und Kommunikation einschließt. Die vorgesehene Ausführungsfrist beträgt acht Monate für das erste Los und sieben Monate für das zweite.
Das Projekt ist Teil der Modernisierungsstrategie des Eisenbahnnetzes, die die Regierung und SFM seit Beginn der Legislaturperiode mit dem Ziel durchführen, die Sicherheit, Zuverlässigkeit, Kapazität und Qualität des Dienstes weiter zu verbessern.
Es handelt sich um eine globale Planung, die Maßnahmen an der Infrastruktur, dem Rollmaterial und der Netzerweiterung kombiniert, um auf die wachsende Nachfrage zu reagieren und die Eisenbahn von Mallorca auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorzubereiten.
Im Bereich Sicherheit ist die Implementierung des europäischen Eisenbahnbetriebs-Management-Systems (ERTMS) hervorzuheben, das die Erhöhung der Sicherheits-, Zuverlässigkeits- und Kapazitätsniveaus des Netzes ermöglichen wird. Gleichzeitig wurden die Wartungsverträge für die Eisenbahninfrastruktur und das Rollmaterial verstärkt, um Anlagen und Züge in bestem Betriebszustand zu gewährleisten.
Diese Strategie beinhaltet auch die Anschaffung neuer Züge und Beiwagen zur Erhöhung der Transportkapazität sowie den Bau eines neuen Umspannwerks in den Werkstätten von Son Rutlan, eine Maßnahme, die die verfügbare Leistung am Intermodalbahnhof erhöhen und zu zukünftigen Frequenzerhöhungen beitragen wird.