Techniker des Stadtrats von Sant Llorenç haben das in La Coma in Brand geratene Gebäude abgestützt.
Der Stadtrat hat mehrere Ferienwohnungen für verschiedene Familiengruppen zur Verfügung gestellt.
Sa ComaTechniker des Stadtrats von Sant Llorenç des Cardassar sicherten das Gebäude, das am stärksten von dem Brand betroffen war, der am vergangenen Samstag in der Tiefgarage des Anwesens in der Straße Ficus de la Coma ausgebrochen war. Das Feuer hatte seinen Ursprung in einem Hybridfahrzeug.
Laut Bürgermeister Jaume Soler von Sant Llorenç haben städtische Techniker am Montag nach einer Inspektion des Gebäudes entschieden, dass es notwendig sei, das Gebäude abzustützen, und dass dies noch am selben Montag geschehen werde.
Sobald der am stärksten vom Brand betroffene Wohnblock – bestehend aus vier Treppenhäusern mit jeweils zehn Wohnungen – gesichert ist, können die evakuierten Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Je nach Fertigstellung der Sicherung ist eine Rückkehr voraussichtlich bereits am Montag oder Dienstag möglich, so ein Sprecher. Er wies jedoch darauf hin, dass das Gebäude noch immer keinen Strom und kein Wasser hat und daher vorerst nicht der geeignetste Wohnort ist. Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung mehrere Ferienwohnungen für verschiedene Familien zur Verfügung gestellt. Ursprünglich waren elf Wohnungen für elf Familien geplant, letztendlich wurden jedoch neun Wohnungen für neun Familien bereitgestellt. Insgesamt konnten so 26 der 28 Personen, die zunächst evakuiert und im Mehrzweckraum des städtischen Sportzentrums von La Coma untergebracht wurden, in diese Wohnungen umziehen. Die übrigen 50 am Samstag evakuierten Bewohner wurden noch am selben Tag bei Verwandten untergebracht. Der Bürgermeister erinnerte alle daran, dass die Stadtverwaltung die Kosten für ihren Aufenthalt in den Ferienwohnungen bis zum kommenden Freitag, dem 2. Januar, übernimmt. Von nun an müssen die Bewohner selbst entscheiden, wo und wie sie ihr Leben fortsetzen, unter anderem, ob sie im Gebäude bleiben können oder nicht. Der einzige Ort, der vorerst nicht zugänglich ist, ist die Tiefgarage. Daher können die dort geparkten Fahrzeuge zumindest vorerst nicht entfernt werden, wie der Bürgermeister klarstellte. Grund dafür ist, dass die Guardia Civil weiterhin die Brandursache ermittelt. Die Guardia Civil untersucht, ob es sich um Brandstiftung handelt.
Die Guardia Civil ermittelt weiterhin die Ursachen und das Ausmaß des Brandes, der am Samstag einen Wohnkomplex in der Gemeinde schwer beschädigte. Beamte der Kriminalpolizei in Manacor verfolgen mehrere Spuren, darunter die Möglichkeit von Brandstiftung. Laut Ermittlerkreisen untersuchen die Beamten die Garage, in der das Feuer ausbrach, um festzustellen, ob Spuren von Brandbeschleunigern gefunden wurden, die zur Ausbreitung beigetragen haben könnten. Das am stärksten betroffene Gebäude ist unbewohnbar.
Obwohl zunächst erwartet wurde, dass die Wasser- und Stromversorgung in zwei der vier Treppenhäuser des am stärksten betroffenen Gebäudes zwischen Montag und Dienstag wiederhergestellt werden könnte, schloss eine neue technische Überprüfung diese Möglichkeit aus. Laut städtischen Quellen wurde die Hauptstromanlage durch den Brand so schwer beschädigt, dass sie komplett ersetzt werden muss, um die Gefahr weiterer Brände zu verhindern. Da die Hauptstromanlage von den beiden Gebäuden des Komplexes gemeinsam genutzt wird, sind die vier Treppenhäuser des am stärksten betroffenen Gebäudes weiterhin ohne Strom und Wasser, sodass die Bewohner dort nicht wohnen können. Die Behörden haben jedoch klargestellt, dass die Bewohner ihre Wohnungen betreten können, um persönliche Gegenstände zu holen, da keine Einsturzgefahr besteht. Das andere Gebäude war für etwa zwei Stunden ohne Strom, während die Kriminalpolizei ermittelte. Die Stromversorgung wurde später über eine andere Leitung wiederhergestellt. Umsiedlung und städtische Unterstützung werden angeboten.
Bezüglich der Situation der betroffenen Bewohner bekräftigte der Stadtrat, dass die neun Familien, die in Ferienwohnungen untergebracht wurden, dort mindestens bis Freitag, den 2. Januar, bleiben können. Die Kosten für ihren Aufenthalt werden vom Stadtrat übernommen. Gleichzeitig führt die Stadtverwaltung Gespräche mit den Wohnungseigentümern, um eine Verlängerung des Aufenthalts für diejenigen Bewohner zu ermöglichen, die dies benötigen, bis eine Rückkehr in ihre eigenen Wohnungen möglich ist. Betroffene sollten sich mit ihren Versicherungen in Verbindung setzen, um zu klären, wie ihre Unterkunft abgedeckt ist. Darüber hinaus wird der Stadtrat jeden Fall individuell prüfen, um mögliche Schwachstellen zu identifizieren und gegebenenfalls Unterstützung durch die Sozialdienste zu aktivieren.