200 örtliche Polizisten protestieren vor Cort für bessere Arbeitsbedingungen: „Der Bürgermeister ist ein Lügner.“

„Wir haben einen Fahrplan und wir werden ihn auch umsetzen“, versicherte der neue Stadtrat für öffentliche Dienste und Bürgersicherheit.

26/02/2026

Rund 200 Polizisten aus Palma demonstrierten am Donnerstag während der Plenarsitzung vor dem Rathaus, um Bürgermeister Jaime Martínez eine klare Botschaft zu übermitteln: die Umsetzung des Reorganisationsplans der Polizei. Der von den Gewerkschaften CSIF, SPPME, CCOO und UGT organisierte Protest begann an der Kaserne Sant Ferran und zog zur Plaza de Cort. Die Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie „Reorganisationsplan jetzt!“, „Der Plan sorgt nur für Schlagzeilen!“ und „Bürgermeister, Lügner!“.

Gewerkschaftsvertreter haben den Protest genutzt, um die jüngsten Änderungen in der Gemeindestruktur zu kritisieren: Der stellvertretende Bürgermeister Llorenç Bauzá hat die Bereiche Bürgersicherheit und Öffentlicher Dienst übernommen und ersetzt Mercedes Celeste und Miquel Busquets.Die bisher für diese Angelegenheiten zuständigen Behörden. Laut Agustí Sánchez, Delegierter des CSIF, seien diese Entscheidungen „rein politisch“ gewesen und böten keine konkreten Lösungen für die Bedürfnisse der Streitkräfte.

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Bauzà: „Wir werden den Plan umsetzen.“

Der neu ernannte Stadtrat für Bürgersicherheit und öffentlichen Dienst, dessen Abteilung für die Aushandlung des Plans zuständig ist, ging zu den Gewerkschaften, um mit ihnen zu sprechen. Daraufhin verstärkten sich die Pfiffe und Protestrufe. Bauzá bot ihnen die Hand zur Verständigung und äußerte seine Hoffnung auf ein gutes Einvernehmen. „Wir haben einen klaren Fahrplan und werden die Gelder für das Projekt freigeben“, sagte Bauzá, der sich außerdem bei Mercedes Celeste und Miquel Busquets für ihre Arbeit bedankte.

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Chema Hidalgo, ein Vertreter der Gewerkschaft CCOO, äußerte Zweifel daran, ob diese Ernennungen Teil einer „PP-Strategie“ seien, um die Verhandlungen mit den Gewerkschaften zu verzögern oder zu verbessern. Óscar Rojas, Präsident des Gewerkschaftsverbands SPPME, betonte hingegen, der Reorganisationsplan werde die Fähigkeit verbessern, auf die Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen, und wies darauf hin, dass die Organisation der Streitkräfte trotz der erheblichen Veränderungen in Palma unverändert geblieben sei.

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Die Gewerkschaften kündigten an, ihre Proteste fortzusetzen, bis der Reorganisationsplan umgesetzt und Maßnahmen zur Modernisierung der Polizei sowie zur Gewährleistung einer effektiven Reaktion auf die Bedürfnisse der Stadt ergriffen werden. Der Protest am Donnerstag verband somit die Anprangerung städtischer Ernennungen mit der Forderung nach strukturellen Verbesserungen und sendete damit eine klare Botschaft an die Stadtverwaltung Palmas hinsichtlich der Dringlichkeit des Handelns.