Ausstellung

Der Prado zeigt zwei mittelalterliche Werke des Museu de Mallorca in einer großen Ausstellung über die mediterrane Gotik

Der Consell de Mallorca nimmt an der Ausstellung 'Nach Art Italiens. Spanien und die mediterrane Gotik (1320-1420)' im Museo Nacional del Prado mit zwei herausragenden Stücken des Museu de Mallorca teil

Die in El Prado veröffentlichten Gemälde
ARA Balears
26/05/2026 - 11:34 h.
2 min

PalmaDer Consell de Mallorca nimmt an der Ausstellung teil, Auf die Art Italiens. Spanien und die mediterrane Gotik (1320-1420)An der Eröffnungszeremonie nahmen der Präsident des Consell de Mallorca, Llorenç Galmés, und die Vizepräsidentin und Kultur- und Kulturerbepräsidentin, Antònia Roca, teil. Galmés betonte, dass „die Präsenz dieser beiden Werke des Museu de Mallorca im Prado die externe Projektion des künstlerischen Erbes der Insel bestätigt und die Rolle, die es in den großen museografischen Erzählungen des Staates spielt, stärkt“.

Roca ihrerseits hob die Restaurierungsarbeiten hervor, die im Februar von den Technikerinnen Estrella Armendáriz und Caterina Fiol durchgeführt wurden. Diese Intervention ermöglichte es, die Werke „in bestem Zustand“ auszustellen und das Engagement des Consell für die Erhaltung und Verbreitung des Erbes zu bekräftigen.

Die Ausstellung im Prado geht von der Idee aus, dass ohne den italienischen Einfluss die künstlerische Entwicklung der Iberischen Halbinsel im späten Mittelalter nicht zu verstehen ist. Dieser ständige Kontakt schuf eine neue, hybride und kreative visuelle Sprache, die aus der Kombination lokaler Traditionen und aus Italien stammender Einflüsse resultierte.

In diesem Zusammenhang nehmen die beiden mallorquinischen Werke einen herausragenden Platz ein. 'La Taula de la crucifixió' (1343-1358), aus der königlichen Kapelle Santa Anna de l'Almudaina stammend, gilt als eines der repräsentativsten Werke der mallorquinischen Gotik. Die Komposition, die von der Kreuzigungsszene dominiert und von stilisierten Figuren auf goldenem Hintergrund umgeben ist, zeigt den italogotischen Einfluss und zeichnet sich durch die Qualität der Pigmente und die technische Ausführung aus.

Andererseits zeichnet sich 'Das Retabel der Heiligen Quiteria' (um 1346), das dem Maler Joan Loert zugeschrieben wird und aus dem alten Hospital Sant Antoni in Palma stammt, durch seine Monumentalität und erzählerische Kraft aus. Das Werk erzählt in zwölf Szenen das Leben und Martyrium der Heiligen und stellt ein einzigartiges Beispiel der mediterranen Gotik und der künstlerischen Verbindungen zwischen Mallorca und anderen Kulturzentren des 14. Jahrhunderts dar.

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