Schweinepest

Unió de Pagesos fordert die Regierung auf, einen „Schutzplan“ für die Tiergesundheit gegen die Schweinepest umzusetzen.

Der Landwirtschaftsverband fordert die Regierung auf, die Biosicherheit zu stärken, die Gesundheitskontrollen zu verschärfen und wirtschaftliche und personelle Ressourcen bereitzustellen.

Unió de Pagesos de Mallorca fordert die Regierung auf, einen „Schutzplan“ für die Tiergesundheit gegen P. zu erstellen.dieses afrikanische Schwein Die Afrikanische Schweinepest (ASP) und andere Bedrohungen wie die Vogelgrippe sollen laut einer Erklärung des Bauernverbandes „einheimische Rassen schützen“. Der Landwirtschaftsverband appelliert daher dringend an die Regierung, auf Grundlage der Erfahrungen aus anderen Krisen unverzüglich präventive und verstärkte Maßnahmen zum Tierschutz und zur Tiergesundheit zu ergreifen und umzusetzen. „Wir können nicht zulassen, dass die Regierung tatenlos zusieht. Der Schutz unserer einheimischen Rassen, die Teil unserer Geschichte und unserer ländlichen Identität sind, muss absolute Priorität haben. Wir leiden unter der Blauzungenkrankheit und sehen, wie die Knotendermatose Rinder bedroht. Nun stellen die ASP und die Vogelgrippe eine ernsthafte Gefahr dar“, erklärte Sebastià Ordines, Generalsekretär von Unió de Pagesos. Die Organisation fordert unter anderem die Stärkung der Biosicherheit durch die obligatorische und subventionierte Umsetzung von Protokollen höchster Stufe auf allen landwirtschaftlichen Betrieben (Schweine-, Geflügel- und Rinderhaltung). Sie fordern außerdem verstärkte Gesundheitskontrollen und eine strenge Überwachung des Viehtransports von außerhalb der Inseln sowie die Bereitstellung ausreichender finanzieller und personeller Ressourcen für die Früherkennung und schnelle Reaktion auf jegliche Anzeichen eines Ausbruchs.

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Der Landwirtschaftsverband hat der Regierung seine Unterstützung bei der Ausarbeitung und Umsetzung dieser dringenden Maßnahmen angeboten und erwartet eine sofortige und entschlossene Reaktion der zuständigen Behörden zum Schutz der einheimischen Tiere der Inseln. Der Verband äußerte seine tiefe Besorgnis über die potenzielle Bedrohung, die die Afrikanische Schweinepest (ASP) für den Schweinebestand der Inseln darstellt, insbesondere für lokale Rassen wie das Mallorca-Schwarzschwein. „Das Schwarzschwein ist ein genetischer Schatz, und unsere Hennen in semi-extensiver Haltung legen Eier von hoher Qualität. Diese Systeme sind trotz ihrer Tradition am stärksten gefährdet. Investitionen in die Tiergesundheit und das Lernen aus Fehlern der Vergangenheit sind die einzige Garantie für das Überleben unserer kleinen Familienbetriebe und den Fortbestand des Produktionsmodells. Die Einrichtung von Grenzkontrollen für lebende Tiere ist die beste Möglichkeit, die Einschleppung von Gesundheitsproblemen auf die Inseln zu verhindern“, betonte Ordines.

Neben der Schweinepest warnt Unió de Pagesos auch vor den Risiken, die die Vogelgrippe für den Geflügelsektor darstellen könnte. „Auf Mallorca betreiben viele kleine und mittlere Hühnerfarmen ein semi-extensives Haltungssystem mit Freilandauslauf. Dieses System ist zwar tierfreundlicher, macht die Betriebe aber anfälliger für den Kontakt mit Wildvögeln, die potenzielle Krankheitsüberträger sind“, stellten sie fest.