Sa Pobla erhebt Vorwürfe gegen die Sanktionsakte von Salut im Zusammenhang mit der Kontrolle von Trinkwasser

Der Stadtrat argumentiert, dass die hohe Nitratkonzentration ein einmaliges Ereignis sei und der allgemeine Trend unterhalb des zulässigen Höchstwertes liege.

ARA Balears
28/02/2026

PalmeDer Stadtrat von Sa Pobla wird gegen das vom regionalen Gesundheitsministerium eingeleitete Disziplinarverfahren wegen angeblicher Mängel bei der Kontrolle und Dokumentation von Trinkwasseranalysen Berufung einlegen. Er argumentiert, dass die Maßnahmen der Gemeinde gerechtfertigt seien. Bürgermeister Biel Ferragut traf sich diese Woche zusammen mit mehreren Ratsmitgliedern mit Vertretern des regionalen Ministeriums, um die Angelegenheit persönlich zu erörtern, nachdem sie die Akte und die erhaltenen Unterlagen geprüft hatten. Laut Stadtrat reagierte der städtische Wasserversorger auf spezifische Nitratspitzen über dem Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter und ergriff umgehend Maßnahmen, um die Ergebnisse zu korrigieren und die Wasserqualität zu verbessern, mit dem Ziel, die Einhaltung der Gesundheitsstandards zu gewährleisten. Die im Nationalen Trinkwasserinformationssystem (SINAC) verfügbaren Daten der durchgeführten Analysen zeigen, dass der durchschnittliche Nitratgehalt in den letzten fünf Jahren im Hauptspeicher 45,74 mg/l und im Nebenspeicher 49,55 mg/l betrug. Im Fall des Hauptreservoirs überschritten von den 39 zwischen 2021 und 2025 entnommenen Proben lediglich fünf die festgelegten Grenzwerte für Nitrat. Laut Stadtrat belegt dies, dass es sich um vereinzelte Überschreitungen handelte und der allgemeine Trend weiterhin nahe am Grenzwert und unterhalb des zulässigen Höchstwertes liegt. Die Stadtverwaltung bekräftigte ihr Engagement für die öffentliche Gesundheit, Transparenz und die kontinuierliche Verbesserung der Wasserversorgung und versicherte, dass das Wassermanagement sorgfältig durchgeführt und entsprechende Korrekturmaßnahmen ergriffen wurden.