Memoria de Mallorca sammelt innerhalb von 24 Stunden das Geld, um die Anwaltskosten des Prozesses gegen Feixina zu decken.
Der Oberste Gerichtshof fällte im Oktober 2022 ein Urteil zugunsten des Schutzes des Monolithen.
PalmeDer Verein Memòria de Mallorca gab bekannt, dass er innerhalb von nur gut 24 Stunden die benötigten 3.223 € zur Deckung der Anwaltskosten seiner Klage gegen das Feixina-Denkmal in Palma gesammelt hat. Dies teilte der Verein in einer Erklärung mit. Die öffentliche Resonanz sei „unmittelbar, großzügig und bewegend“ gewesen, wodurch der volle Betrag dank der Spenden von Menschen, denen das demokratische Andenken am Herzen liegt, aufgebracht werden konnte. Aus diesem Grund hat Memòria de Mallorca die Spendenaktion beendet und allen, die finanziell beigetragen oder die Initiative geteilt haben, ihren „immensen und aufrichtigen“ Dank ausgesprochen. Der Verein betonte, dass die erhaltene Unterstützung die Überzeugung bestärkt, dass der Schutz öffentlicher Räume frei von Franco-Symbolen kein isoliertes Anliegen, sondern ein gemeinsames Bekenntnis zu demokratischen Werten ist.
In diesem Zusammenhang prangert Memoria de Mallorca den gerichtlichen Schutz des faschistischen Denkmals La Feixina an, das an der Kreuzung errichtet wurde. Balearen und „vom Diktator Franco eingeweiht“ wurde, sowie die gegen die Organisation verhängte Geldstrafe für ihren Einsatz für dessen Entfernung. Die Organisation bekräftigte ihre Absicht, sich weiterhin „entschlossen“ für die Entfernung frankistischer Symbole aus dem öffentlichen Raum und für die Verteidigung der Rechte auf Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung, Erinnerung und die Garantie der Nichtwiederholung einzusetzen.
Im Oktober 2022 entschied der Oberste Gerichtshof zugunsten des Denkmals und verurteilte Memoria de Mallorca zur Zahlung von 3.223,71 € zur Deckung der Verfahrenskosten. Die Organisation äußerte ihre „tiefe Ablehnung des gerichtlichen Schutzes eines faschistischen Denkmals, das vom Diktator Franco eingeweiht wurde und weiterhin einen öffentlichen und demokratischen Raum einnimmt“. Die Präsidentin von Memoria de Mallorca, Maria Antònia Oliver, bezeichnete es als „Schande, dass eine demokratische Gesellschaft eine Organisation verurteilt, die versucht, einen Raum frei von frankistischen Symbolen zu halten“.