Mehr als die Hälfte der aus der Siedlung Joveria evakuierten Personen wird auf der Straße landen

Die Stadtverwaltung von Ibiza bietet nur Notunterkünfte für sieben Familien und sieben Erwachsene an, obwohl in der Gegend über hundert Menschen lebten

ARA Balears
21/04/2026

PalmaDie Räumungsaktion zur Auflösung der Siedlung von sa Joveria in Ibiza hat am Dienstag mit einem polizeilichen und technischen Einsatz begonnen, der den Abriss und die Reinigung des Geländes vorsieht. Trotzdem ist die institutionelle Reaktion im Bereich der Unterbringung begrenzt: Die Gemeinde hat vorübergehende Räumlichkeiten für sieben Familieneinheiten und sieben Erwachsene ohne Angehörige eingerichtet, eine unzureichende Zahl angesichts der mehr als hundert Personen, die sich dort aufhielten. mehr als hundert Personen, die sich dort aufhielten.

Dies bedeutet, dass mehr als die Hälfte der Betroffenen keine sofortige Wohnmöglichkeit haben wird und nach Abschluss der Räumung voraussichtlich schutzlos dastehen wird.

Während der Operation wurden am Zugang in der Nähe des Messegeländes Zelte aufgestellt, wo Sozialarbeiter den Betroffenen eine Erstversorgung anbieten. Parallel dazu werden einige Fälle an die UTS Eixample verwiesen, um mögliche Leistungen zu beantragen, obwohl diese keine kurzfristige Wohnlösung garantieren.

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Die Einheit umfasst die Anwesenheit eines Dutzends lokaler Polizisten, mit der vorgesehenen Unterstützung der Nationalpolizei sowie Technikern der Umweltbehörde, die für die Überwachung der auf dem Grundstück angesammelten Abfälle zuständig sind.

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Die Räumung ist Teil einer gerichtlich genehmigten Maßnahme, nachdem das Verwaltungsgericht von Palma die Betretung, den Abbau und die Reinigung des Grundstücks genehmigt hatte. Die Gemeinde hatte die Eigentümer zuvor aufgefordert, die Instandhaltungs- und Abfallbeseitigungsarbeiten zu übernehmen, doch mangels Reaktion wurde das Gerichtsverfahren eingeleitet.

Auf dem Grundstück hatten sich zunehmend Baracken, Hütten und Zelte niedergelassen, in einer Umgebung, die laut städtischen Berichten nicht die Mindestbedingungen für Hygiene oder Sicherheit erfüllte. Die Stadtverwaltung hatte auf das Fehlen von Trinkwasser, sanitären Anlagen und Abfallwirtschaft sowie auf die hohe Brandgefahr durch Gasflaschen und Kochstellen hingewiesen.

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Mehrere im Verfahren enthaltene Berichte warnten auch vor Umwelt- und Gesundheitsrisiken, mit möglichen Auswirkungen auf den Boden und das Grundwasser sowie einer Zunahme des Risikos von Infektionskrankheiten.

Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten wird das Grundstück eingezäunt, um eine erneute Besetzung zu verhindern. Unterdessen sehen sich ein erheblicher Teil der geräumten Personen einer unmittelbaren Zukunft ohne Wohnraumalternative gegenüber.