Llucmajor erklärt den Gesundheitsnotstand zur Aktivierung der dringenden Abfallsammlung
Auf der Plenarsitzung des Llucmajorer Stadtrats wurde angesichts der Ansammlung von Abfall auf öffentlichen Straßen zugestimmt.
PalmaLlucmajor hat den gesundheitlichen Notstand ausgerufen, um die dringende Abholung von Abfällen angesichts ihrer Ansammlung im öffentlichen Raum einzuleiten. Der Antrag, der einstimmig im Gemeinderat angenommen wurde, war vom PSIB und der PSOE, MÉS per Llucmajor, Llibertat Llucmajor und S'Ull eingereicht worden.
Wie diese Formationen in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, wird die Ausrufung des gesundheitlichen Notstands dringende Beauftragungen ermöglichen, um den von der Konzessionärin FCC erbrachten Abfallentsorgungsdienst zu verstärken, sowie die notwendigen Desinfektionsdienste zu beauftragen, um die Situation „so schnell wie möglich“ zu lösen.
Die sozialistische Formation wies darauf hin, dass die Ausrufung des gesundheitlichen Notstands auf die Ansammlung von Abfällen auf den Straßen zurückzuführen sei, was laut ihrer Aussage zu üblen Gerüchen sowie zur Ausbreitung von Insekten und Nagetieren führe.
Während der Debatte im Plenum führten die Gruppen, die die Initiative verteidigten, diese Situation auf das Management des von Bürgermeisterin Xisca Lascolas geführten Regierungsteams zurück und forderten die Annahme dringender Maßnahmen, um die Normalität in der Gemeinde wiederherzustellen.
In diesem Sinne versicherte der Sprecher der PSIB, Jaume J. Oliver, dass der Antrag „Lösungen“ und nicht „Schuldige“ für das Problem der Abfallansammlung suche, und forderte gleichzeitig die Bürgermeisterin auf, den gesundheitlichen Notstand auszurufen, um die Annahme von Maßnahmen zu beschleunigen.
Der Sprecher von Llibertat Llucmajor, Alexandro Gaffar, stellte seinerseits die vom Regierungsteam eingeleitete Verstärkung des Abholservice in Frage, da er der Ansicht war, dass dieser nicht über die erforderliche vertragliche Deckung verfügte.
Unterdessen forderten der Sprecher von MÉS per Llucmajor, Oriol Gómez, und die Sprecherin von S'Ull, Claudia Fallemann, übereinstimmend die Ausrufung des gesundheitlichen Notstands und die Annahme dringender Maßnahmen zur Lösung der Abfallansammlung.
Der Antrag wurde mit Unterstützung aller Fraktionen im Plenum angenommen, einschließlich PP, ASI und Vox. Laut PSIB gaben die Vertreter dieser Formationen während der Debatte nicht die Richtung ihrer Stimme bekannt und unterstützten die Initiative bei der Endabstimmung.