Interne Beschwerde bei IMAS bezüglich Belästigung am Arbeitsplatz und mangelndem Schutz der Arbeitnehmer

Ein Arbeitnehmer behauptet, institutionelle Gewalt, Sanktionen ohne Garantien und die Vernachlässigung durch die Gewerkschaft erlitten zu haben.

ARA Balears
01/02/2026

PalmeEin Mitarbeiter des Mallorcaer Instituts für Soziales (IMAS) hat sich nach einem Jahr, das er als berufliche und persönliche Tortur beschreibt, entschlossen, seine Situation öffentlich zu machen. Laut seiner Beschwerde war sie geprägt von Schikanen, unbegründeten Disziplinarmaßnahmen und völliger fehlender institutioneller Unterstützung. Der Fall, der bis ins Jahr 2024 zurückreicht, führte dazu, dass sich der Mitarbeiter aufgrund des von ihm als erdrückend empfundenen Arbeitsumfelds in psychologische Behandlung begeben musste. In diesem Zusammenhang berichtet er, dass im Mai des vergangenen Jahres ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet wurde, was zu seiner Suspendierung und einem erheblichen Einkommensverlust führte – eine Entscheidung, die er direkt der Leitung des Instituts zuschreibt. Seinen Angaben zufolge wurden ihm während des gesamten Verfahrens weder schlüssige Beweise noch vollständiger Zugang zu den Akten gewährt, was er als Verletzung seiner grundlegendsten Rechte als Angestellter im öffentlichen Dienst ansieht. Angesichts dieser Situation aktivierte er das interne Protokoll gegen Belästigung, ein Verfahren, das laut Vorschriften innerhalb eines Monats hätte abgeschlossen sein sollen. Ganz im Gegenteil, er berichtet, dass der Prozess seit Monaten stockt, ohne dass es zu ernsthaften Ermittlungen oder Unterstützung seitens der Verwaltung kommt, was eine Situation der Angst und Hilflosigkeit verlängert.

Der Fall wurde von einer Gruppe von Beschäftigten öffentlich gemacht, die vor einem internen System warnen, das auf Intransparenz, versäumten Fristen und dem Einsatz finanzieller Sanktionen als Druckmittel beruht.

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Die Beschwerde weist auch auf mangelnde Unterstützung durch die Gewerkschaft hin. Konkret behauptet der Beschäftigte, dass ihm die CCOO-Abteilung bei IMAS weder effektive Rechtsberatung noch eine ernsthafte Weiterverfolgung des Falls angeboten habe, was ihn dazu veranlasste, die Gewerkschaft zu verlassen, nachdem er auch von deren übergeordneten Gremien keine Antwort erhalten hatte. Die Verfasser der Stellungnahme betonen, dass dies kein Einzelfall ist und warnen davor, dass dieses Verhalten andere Fachkräfte davon abhalten kann, Belästigungen zu melden, aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen, insbesondere in sensiblen Bereichen wie dem Kinderschutz, wo Beschäftigte einer hohen emotionalen Belastung ausgesetzt sind. Deshalb fordern sie strukturelle Veränderungen beim IMAS (Mallorca Institute of Social Affairs), um die psychische Gesundheit der Fachkräfte, den effektiven Schutz der Arbeitnehmerrechte und die transparente Arbeitsweise der öffentlichen Verwaltung zu gewährleisten.