Hitzebeugung

Die Regierung fordert die Wiedereröffnung der Kantine des Flughafens Palma als Klimaschutzunterkunft für die Arbeiter

Arbeit verstärkt die Kampagne gegen Hitze mit Inspektionen in Unternehmen und Präventivmaßnahmen, während sie versichert, dass es diesen Sommer noch keine Todesfälle aufgrund hoher Temperaturen gab

Rosa Reus Arola
16/07/2026

PalmaDie Ministerin für Arbeit, öffentlichen Dienst und sozialen Dialog, Catalina Cabrer, hat Aena gebeten, die Kantine des Flughafens Palma wieder zu öffnen, damit sie als klimatischer Zufluchtsort für die Arbeitnehmer dienen kann. Die Bitte ist Teil der Präventionskampagne gegen hohe Temperaturen, die das Balearische Institut für Arbeits- und Gesundheitsschutz (Ibassal) in diesem Sommer gestartet hat. In Bezug auf Son Sant Joan hat die Exekutive auch Kommunikationskanäle zwischen Aena und den Bodenabfertigungsunternehmen eingerichtetmit dem Ziel, auf die Probleme zu reagieren, die sich aus den Arbeitsbedingungen während Hitzewellen ergeben.

Die Kampagne umfasst auch Maßnahmen in anderen Sektoren, die besonders der Hitze ausgesetzt sind, wie dem Baugewerbe. Ibassal überwacht die Arbeiten im Freien, insbesondere solche, die körperliche Anstrengung beinhalten, und stellt sicher, dass die Unternehmen die Präventionsprotokolle gegen Sonneneinstrahlung einhalten. Im Rahmen der Kampagne wurden über 2.000 Nackenschutzhauben verteilt, um die Arbeiter vor der Sonne zu schützen.

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Insgesamt hat die Organisation seit Beginn der Kampagne 312 Besuche in Unternehmen durchgeführt. 191 Besuche dienten speziell der Kontrolle von Risiken, die sich aus hohen Temperaturen ergeben, und 121 Besuche wurden bei Arbeiten mit Asbest durchgeführt, die auch die Prävention von Hitzestress beinhalten. Cabrer betonte, dass die Initiative darauf abzielt, Unternehmen und Arbeitnehmer für die Risiken von Hitze zu sensibilisieren und Präventionsmaßnahmen zu verbreiten.

Informationskampagne

Die Regierung hat eine Informationskampagne in Bussen, Zügen und U-Bahnen des Überlandverkehrs gestartet und den Zehn-Punkte-Plan zur Hitze sowie das Informationsmaterial in sozialen Netzwerken mit Empfehlungen zur Vorgehensweise bei einem Hitzschlag aktualisiert. Die Ministerin bestätigte die vom Gesundheitsministerium bereitgestellten Daten, wonach in diesem Sommer auf den Balearen noch kein hitzebedingter Todesfall registriert wurde.

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Abschließend erklärte Cabrer, dass die Regierung weiterhin daran arbeite, der Forderung der Bauarbeiter nach einer Verschiebung des Arbeitsbeginns an den heißesten Tagen nachzukommen. Wie sie hervorhob, habe sie bereits Kontakt mit den Stadtverwaltungen aufgenommen, da Lärmschutzbeschränkungen zeitlich in die Zuständigkeit der Gemeinden fallen.