Eine Familie aus Son Oliva schafft es, die Zwangsräumung "in letzter Minute" um eine Woche zu verschieben
Die Betroffenen sind dabei, ihre Situation zu legalisieren, um Zugang zu einem Arbeitsvertrag zu erhalten
PalmaEine Familie aus Son Oliva hat die Zwangsräumung der Wohnung, in der sie lebt, um eine weitere Woche aufgeschoben, nachdem sie kurzfristig ein Schreiben beim Gericht eingereicht hatte, da ihre Pflichtverteidigerin den Antrag auf vorläufige Aussetzung der Räumung nicht bearbeitet hatte, obwohl sie darum gebeten worden war.
Die Räumung war für Dienstag um 11:00 Uhr in einer Wohnung in der Eusebi Estada Straße angesetzt, in der ein Ehepaar und ihr 22-jähriger Sohn leben. Laut Stop Desnonaments hatte die Familie eine Pflichtverteidigerin, die ihnen versichert hatte, dass sie nichts tun könne, um die Räumung zu verhindern. Trotzdem baten die Betroffenen sie, einen Antrag auf vorläufige Aussetzung der Räumung zu stellen, ein Verfahren, das laut der Anwältin am Montagnachmittag hätte durchgeführt werden sollen.
Am Dienstagmorgen fuhr die Mutter der Familie jedoch, beraten von Mitgliedern von Stop Desnonaments, zum Gericht, um zu prüfen, ob der Antrag zugelassen worden war. Dort entdeckte sie, dass das Dokument nicht einmal eingereicht worden war. Mit Unterstützung der Vereinigung und der Hilfe einer Gerichtsmitarbeiterin konnten sie das Schreiben kurzfristig registrieren und so eine vorübergehende Aussetzung der Räumung erreichen.
Es wird erwartet, dass das Verfahren nächste Woche wieder aufgenommen wird. Laut Stop Desnonaments könnte die Familie dem Gericht immer noch das Vorgehen ihrer Anwältin erklären und eine Änderung der rechtlichen Vertretung beantragen, was eine Wiederaufnahme eines Teils des Verfahrens und eine erneute Verschiebung der Räumung ermöglichen würde.
Die Betroffenen befinden sich in einer unregelmäßigen administrativen Situation und haben derzeit keine Einkünfte. Angesichts des Mangels an Wohnraumalternativen müssen sie bei Wiederaufnahme der Räumung auf eine Notunterkunft zurückgreifen. Die drei Familienmitglieder haben die Schritte eingeleitet, um das außerordentliche Regularisierungsverfahren in Anspruch zu nehmen. Sie hoffen, dass dieser Weg es ihnen ermöglicht, einen Arbeitsvertrag zu erhalten und folglich Zugang zu einer Mietwohnung zu bekommen.