Luftvorfall

Ein Zwischenfall bei der Landung eines Fluges aus Dublin erzwingt mehrere fehlgeschlagene Manöver am Flughafen von Palma

Die Besatzung erklärte einen Notfall, nachdem sie mit dem Heck den Boden berührt hatte, was dazu zwang, mehrere Landungen abzubrechen und den Betrieb von Son Sant Joan neu zu ordnen

ARA Balears
30/06/2026

This browser does not support the video element.

PalmaEin Flugzeug aus Dublin verursachte am vergangenen Wochenende operative Störungen am Flughafen Palma, nachdem die Besatzung ein mögliches Problem mit einem der Triebwerke gemeldet und beschlossen hatte, den ersten Landeversuch auf der Landebahn 24L abzubrechen, da die Anflugroute nicht stabil war.

Wie die Fluglotsen über ihr X-Profil berichteten, bestand vom Tower aus die Möglichkeit, dass das Flugzeug einen "Tailstrike" erlitten hatte, einen Aufprall des Hecks, der auftritt, wenn der hintere Teil des Rumpfes beim Start oder bei der Landung die Landebahn berührt. Die anschließende Inspektion bestätigte die Anwesenheit von Trümmern auf der Landebahn, was zu deren vorübergehender Sperrung führte.

Cargando
No hay anuncios

Während die Wartungsteams und Reinigungskräfte die Fragmente entfernten, mussten mehrere Flugzeuge, die sich der gleichen Landebahn näherten, ihren Landeanflug abbrechen und erneut durchstarten. Die anderen Flüge wurden auf die Landebahn 24R umgeleitet, die normalerweise für Starts genutzt wird.

Dennoch erklärte das betroffene Flugzeug die Situation 'PAN PAN', eine Kommunikation, die eine Notsituation anzeigt, die jedoch keine unmittelbare Gefahr für das Leben der Insassen darstellt. Um die Landung zu beschleunigen, ordneten die Fluglotsen an, dass das vorausfliegende Flugzeug den Manöver abbricht, und koordinierten den Einsatz mit der Flughafenfeuerwehr und den technischen Teams.

Cargando
No hay anuncios

Nach der Landung auf der Landebahn 24R blieb das Flugzeug einige Augenblicke stehen, wodurch beide Landebahnen von Son Sant Joan vorübergehend außer Betrieb gesetzt wurden. Parallel dazu meldete eine andere Besatzung, dass sie den empfohlenen Mindesttreibstoffvorrat habe, obwohl es sich nicht um einen Notfall handelte und keine Priorität erforderlich war. Das schnelle Eingreifen der Flughafenbetreiber ermöglichte die Entfernung der Trümmer von der Landebahn 24L und die schrittweise Wiederherstellung der Normalität. Anschließend wurde auch die Landebahn 24R wieder geöffnet und der Flughafenbetrieb kehrte mit den beiden parallelen Landebahnen zum normalen Betrieb zurück.