Ein Mitarbeiter der Rafa Nadal Academy wegen eines Diebstahl- und Verkaufsrings von Schlägern festgenommen
Die Polizei ermittelt gegen drei Angestellte wegen des Diebstahls von Sportartikeln, darunter ein von Rafa Nadal signierter Schläger, und deren Verkauf auf Secondhand-Plattformen.
ManacorEin Ermittlungsgericht in Manacor untersucht seit Monaten drei Mitarbeiter der Rafa Nadal Akademie wegen des mutmaßlichen Beteiligung an einem Netzwerk von Diebstählen und Verkauf von Sportartikeln. Das Volumen der gestohlenen Güter könnte 6.000 Euro übersteigen und umfasst Padelschläger, die für Turniersiege bestimmt sind, Schläger, darunter einer, der von Rafa Nadal signiert wurde und als exklusiv gilt.
Die Vorfälle ereigneten sich im Dezember, als die Leitung des Zentrums bei der Nationalpolizei Anzeige wegen des Verschwindens von vier Padelschlägern erstattete, die für die Gewinner eines Turniers reserviert waren. Zwei Tage später wurde das Verschwinden einer weiteren Charge von sechs Schlägern aus einem Lagerhaus desselben Zentrums festgestellt.
Die Ermittlungen konnten vorankommen, als eine Schülerin einige der Schläger auf einer bekannten Gebrauchtwarenseite zum Verkauf fand und dies ihrem Trainer mitteilte, der dies überprüfte. Diese Stücke stimmten mit den gemeldeten überein, und von dort aus identifizierten die Beamten Konten und Kontaktdaten, die auf eine Beteiligung innerhalb der Akademie selbst hindeuteten.
Restricted areas
Die Polizei schreibt den Zugang zu Sperrzonen – wo das Material gelagert wurde – einem Mitarbeiter zu, der als mutmaßlicher Täter eines Diebstahls festgenommen wurde. Eine weitere Mitarbeiterin wird ermittelt, aber nicht festgenommen, und ein dritter Beteiligter wird wegen Hehlerei angezeigt, da er angeblich die Gegenstände auf der Plattform zum Verkauf anbot und Provisionen zwischen 10 % und 20 % erhielt.
Polizeiquellen geben an, dass die Ermittlungen Zugriffsaufzeichnungen mit den Anmeldedaten des Festgenommenen in verschiedenen internen Abteilungen ergeben haben. Die Leitung des Zentrums kooperierte von Anfang an mit den Ermittlungen. Die von der Nationalpolizei gesammelten Unterlagen wurden dem Gericht vorgelegt, das begonnen hat, die Ermittelten und Zeugen zu befragen.
Der Fall bleibt offen und unter teilweisem Amtsgeheimnis, während die Gerichte und die Polizei die Ermittlungen fortsetzen, um das Ausmaß des Komplotts aufzuklären und die Verantwortlichkeiten festzustellen.