Die Regierung der Balearen will das Gebiet mit hohem Meeresschutz im Balearenmeer bis 2027 verzehnfachen.
Dies ist eine der wichtigsten Verpflichtungen, die die Regierung im Meeresschutzplan der Balearen festgelegt hat.
PalmeDie Regierung hat sich verpflichtet, die Fläche der Hochschutzgebiete in den Gewässern unter ihrer regionalen Hoheitsgewalt zu verzehnfachen und bis 2027 auf 500 Quadratkilometer und bis 2030 auf 600 Quadratkilometer zu erhöhen. Dies ist eine der Verpflichtungen aus dem Meeresschutzplan der Balearen, der darauf abzielt, den Verlust der marinen Biodiversität umzukehren. BalearenmeerDie Initiative wird daher „konkrete Maßnahmen wie Schutz, Überwachung, Fischereimanagement und wissenschaftliches Monitoring“ umsetzen, so die Präsidentin der Balearenregierung, Marga Prohens. Sie betonte außerdem, dass der Plan „auf Dialog und gemeinsamer Verantwortung beruht“ und hob hervor, dass „der Schutz der Meere nur im Konsens und unter Beteiligung aller relevanten Sektoren möglich sein wird“.
Um den Meeresschutz weiter zu verbessern, wird die Regierung der Balearen die spanische Regierung auffordern, ein Netz streng geschützter Gebiete in ihren Hoheitsgewässern einzurichten. „Ziel ist es, bis 2028 1.500 Quadratkilometer und bis 2030 3.000 Quadratkilometer Schutzgebiete zu erreichen“, erklärte sie. Parallel dazu werden Pläne zur Förderung neuer Meeresschutzgebiete in den Hoheitsgewässern, wie beispielsweise Baix Fondo und Sóller, erarbeitet. Um sicherzustellen, dass der Schutz „wirklich und effektiv ist“, werde die Regierung die Überwachung der Meeresschutzgebiete mit mehr personellen, finanziellen, materiellen und technologischen Ressourcen verstärken, fügte Prohens hinzu. Um diese Verpflichtung umzusetzen, werde das Regierungsteam dem Parlament die gesetzliche Verankerung neuer Verstöße vorschlagen, um die Strafen zu erhöhen und die Verfahren zu beschleunigen, kündigte die Präsidentin an. Der Plan umfasst auch die Genehmigung von Schutzprojekten für Lebensräume und gefährdete Arten, wie beispielsweise die bereits genehmigte Initiative zum Schutz von Haien und ihren Gruppen. Einer der Naturschutzpläne der Regierung betrifft die Renaturierung flacher Buchten. Darüber hinaus plant die Regierung, bis 2027 eine Expertengruppe einzusetzen und ein umfassendes wissenschaftliches Überwachungsprogramm für die marine Biodiversität und Fischerei zu starten. Ziel sei es, „fundierte Daten für ein verbessertes Ressourcenmanagement und den Schutz von Meeresschutzgebieten zu gewinnen“, erklärte Prohens. Die Daten würden jährlich veröffentlicht und über ein einfaches und automatisches Zugriffssystem zugänglich gemacht, versprach sie.