Die Ärzte auf den Balearen setzen den Streik vom 27. bis 30. April wegen mangelnder Einigung mit dem Gesundheitswesen fort

Simebal ruft zu Kundgebungen und Versammlungen in Krankenhäusern auf, während es sich für Arbeitsverbesserungen und Garantien für das öffentliche Gesundheitswesen einsetzt

Ärzte, die während eines Streiks vor dem Krankenhaus Son Espases konzentriert sind.
ARA Balears
21/04/2026
1 min

PalmaDer Ärzteverband der Balearen (Simebal-CESM) hält an dem für nächste Woche, vom 27. bis 30. April, geplanten Streik gegen den Entwurf des Rahmenstatuts fest, da keine Einigung mit dem Gesundheitsministerium erzielt wurde. Die Streiks, die dritten in diesem Jahr, bleiben nach den verschiedenen Treffen mit dem Ministerium in Bezug auf die Forderungen des Streikausschusses bestehen, die sich auf die Erzielung würdiger Arbeitsbedingungen für Ärzte und die Gewährleistung einer öffentlichen Gesundheitsversorgung konzentrieren, so Simebal in einer Pressemitteilung, die von Europa Press veröffentlicht wurde.

Auf den Balearen hat der Verband vier Informationsversammlungen für das medizinische Kollektiv einberufen, die an diesem Dienstag (Hospital Can Misses), Mittwoch (Hospital de Manacor) und Donnerstag (Hospital Son Espases und Mateu Orfila) stattfinden werden. Ebenso wiesen sie darauf hin, dass an der Versammlung am Donnerstag um 09:00 Uhr, die in Son Espases stattfindet und online übertragen wird, Gesundheitszentren und Ärzte teilnehmen werden, die nicht persönlich teilnehmen können.

Wie bei den anderen Streiks wurden Kundgebungen einberufen, ebenso wie die vom Streikausschuss auf bundesweiter Ebene initiierten. Auf den Inseln wird das Kollektiv unter dem Motto 'Ohne Ärzte keine Gesundheitsversorgung' am kommenden Mittwoch, dem 29. April, in Ibiza und Palma um 17:00 bzw. 18:00 Uhr protestieren. Ebenso werden während der vier Streiktage um 08:30 Uhr Kundgebungen in den verschiedenen Krankenhäusern des Archipels stattfinden.

Simebal unterstrich, dass dies "ein entscheidender Moment für die Zukunft des Arztberufs und für die Zukunft eines qualitativ hochwertigen nationalen Gesundheitssystems" sei und appellierte an die "Unterstützung und Beteiligung" sowohl der medizinischen Fachkräfte als auch der Bürger.

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