Stadtplanung

Der Stadtpark von Manacor hat nun, 60 Jahre nach seiner Einweihung, einen Namen.

Der Stadtrat gibt dem Ort seinen historischen Namen zurück. Außerdem wird es einen neuen, beleuchteten Eingang geben, der vom Palazzo Virreina inspiriert ist, sowie eine Gedenktafel mit einer Friedensbotschaft.

ManacorDer Stadtpark wird künftig nicht mehr so ​​heißen … oder zumindest nicht nur so. Der Stadtrat von Manacor hat bereits entschieden, wie das Gelände heißen soll, das Ende der 1960er Jahre vom städtischen Friedhof (der endgültig an seinen heutigen Standort Son Coletes verlegt wurde) in ein Naherholungsgebiet umgewandelt wurde. Dort wurden 1985 Freibäder und ein Mehrzweckgebäude errichtet. Künftig wird es „Garten des Rektors“ heißen. Diese Entscheidung traf der Stadtrat, nachdem er mehrere Experten für Ortsnamen konsultiert hatte, um anhand vorhandener Dokumente den ursprünglichen Namen des Geländes zu ermitteln. Dieser Name wird auch auf dem Schild am neuen Eingang stehen, der den kürzlich abgerissenen ersetzen wird. Für die Beschilderung wird wetterfestes Stahlblech verwendet, in das die Buchstaben eingraviert werden, um eine gute Sichtbarkeit von außen zu gewährleisten. Die Beschriftung wird nachts beleuchtet.

Der Stadtrat hat sich für das Design der Anlage und der neuen Eingangsschranke entschieden, die vom hinteren Tor des Palacio de Virreina in Barcelona inspiriert ist. Die neue Anlage besteht aus fünf von innen beleuchteten Eisensäulen, die zwei breite Durchfahrten (bis zu 3,5 Meter hoch) für Lkw sowie eine weitere, einen Meter breite Durchfahrt bilden. Das Schild wird an den drei höheren Säulen angebracht. Das gesamte Projekt kostet rund 36.000 € und wird von der Firma Construccions Tamarell ausgeführt.

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Am Eingang wird, wie bereits im Frailes-Garten (dem kleinen Platz auf dem ehemaligen Parkplatz des Gerichtsgebäudes von Manacor), eine Gedenktafel mit einer Friedensbotschaft angebracht, die von einem Buch über die IRA inspiriert ist.

Die Bauzeit beträgt voraussichtlich sechs Wochen. Während der Bauarbeiten erfolgt der Zugang zum Park, zum Theater und zur örtlichen Polizeistation über den Seiteneingang in der Jordi-des-Racó-Straße.