Der Inselrat von Mallorca korrigiert sich und reaktiviert das Programm für psychische Gesundheit 'Flip Up'
Das Programm für psychische Gesundheit von Jugendlichen wird zwischen Ende September und Anfang Oktober in den Klassenzimmern ankommen, nach der Kontroverse um seine Bearbeitung
PalmaDer Inselrat von Mallorca korrigiert sich und reaktiviert das Programm für psychische Gesundheit bei Jugendlichen Flip Up nachdem die Organisation Salut Mental gemeldet hatte, dass ein Fehler bei der administrativen Abwicklung dessen Fortsetzung in diesem Schuljahr verhindert hatte. Die Inselinstitution hat angekündigt, dass das Programm zwischen Ende September und Anfang Oktober des Schuljahres 2026-2027 in die Klassenzimmer zurückkehren wird.
Flip Up. Drehen Sie Ihre Emotionen um wurde im vergangenen Schuljahr als Initiative zur Förderung des emotionalen Wohlbefindens und zur Prävention im Bereich der psychischen Gesundheit bei Jugendlichen ins Leben gerufen. Während des Schuljahres 2025-2026 erreichte es 4.007 Schüler an 30 Bildungseinrichtungen mit insgesamt 424 Workshops. Laut Daten der Vereinigung für psychische Gesundheit (Federació de Salut Mental) baten 213 teilnehmende Schüler nach Abschluss des Programms bei Lehrkräften, Beratern oder anderen Fachkräften der Zentren um Hilfe oder emotionale Beratung.
Die Fortführung des Programms war bereits im vergangenen Juni vom Rat angekündigt worden, doch später teilte die Verwaltung Salut Mental mit, dass es in diesem Jahr nicht fortgesetzt werden könne, da die Abwicklung nicht „fristgerecht und formgerecht“ erfolgt sei. Die Vereinigung forderte eine dringende Lösung und warnte zudem vor dem Verlust der Arbeitsplätze der mit dem Projekt verbundenen Fachkräfte.
An diesem Freitag, nachdem angekündigt wurde, dass das Programm nicht gestrichen werde, versicherte der Minister für das Präsidium, Toni Fuster, dass die psychische Gesundheit junger Menschen „ein klares Bekenntnis“ der aktuellen Legislaturperiode sei und verteidigte die Ergebnisse des ersten Jahres. Flip Up hat funktioniert, die Zentren und die Jugendlichen haben es sehr positiv bewertet", erklärte er.
Der Rat arbeitet bereits an einem neuen Vertrag zur Ausschreibung des Programms mit dem Ziel, dessen Fortführung über das Schuljahr 2026-2027 hinaus zu gewährleisten und es innerhalb der Jugendpolitik der Institution zu festigen. Das Programm hatte eine Bewertung von 4,2 von 5 bei der Schülerschaft und 4,6 bei der Lehrerschaft erhalten.
Die Einstellung des Programms löste innerhalb der Inselinstitution und im sozialen Bereich eine heftige Kontroverse aus. Die PSOE bezeichnete die Situation als „unzulässig“ und forderte, dass das Programm umgehend wieder aufgenommen wird. MÉS seinerseits reichte Anfragen ein, um zu klären, wie der Vorgang abgewickelt wurde, wann der Fehler entdeckt wurde und wer dafür verantwortlich ist.