Das Rathaus von Palma wird über 76 Millionen Euro für die Renovierung des Gesa-Gebäudes ausgeben
Das Projekt beinhaltet eine Tiefgarage für tausend Autos
PalmaDas Rathaus von Palma hat den Vorschlag des Büros Cruz y Ortiz Arquitectos zur Sanierung des Gesa-Gebäudes und seiner Umgebung ausgewählt. Diese Maßnahme, die mit 76,5 Millionen Euro budgetiert ist, umfasst die Schaffung der zukünftigen Zentralbibliothek, kultureller Räume, eines Auditoriums und eines Innovationszentrums an der Hafenfassade der Stadt.
Das Gewinnerprojekt des Ideenwettbewerbs betrifft ein Gebiet von etwa 30.000 Quadratmetern und muss nun in ein Ausführungsprojekt umgesetzt werden. Nach städtischen Prognosen wird dieses Dokument im ersten Halbjahr 2027 fertiggestellt sein und die Arbeiten können noch vor Jahresende ausgeschrieben werden. Die Ausführung wird auf etwa 25 Monate geschätzt, obwohl sie phasenweise erfolgen wird.
Der Vorschlag sieht die Sanierung des alten Gesa-Gebäudes, das seit fünfzehn Jahren geschlossen ist, und dessen Umwandlung in eine Einrichtung vor, die hauptsächlich kulturellen Zwecken dient. Die erste und zweite Etage werden für die zukünftige Zentralbibliothek von Palma genutzt, während die dritte und vierte Etage das städtische Kunstinstitut beherbergen werden. Es werden auch Co-Working-Spaces, Unternehmensinkubatoren und Räumlichkeiten für das Projekt Palma Culture & Innovation Bay eingerichtet.
Die Maßnahme umfasst auch ein Auditorium, neue Ausstellungsflächen und eine Panoramaterrasse für kulturelle Aktivitäten. Im Außenbereich wird ein großer öffentlicher Platz am Meer und ein Zentrum zur Energieinterpretation geschaffen.
Eine der größten Maßnahmen wird der Bau eines Tiefgaragenparkplatzes mit 960 Stellplätzen sein. Das Projekt sieht außerdem neue Fußgängerverbindungen zwischen der Joan Maragall Straße und der Ma-19 sowie Maßnahmen am Radwegenetz der Gegend vor.
Wie der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, am Dienstag erklärte, plant der Stadtrat, die Arbeiten gestaffelt auszuführen, so dass einige Bereiche in Betrieb genommen werden können, bevor die gesamte Maßnahme abgeschlossen ist. Die Stadtverwaltung schätzt, dass die Investition in einem Zeitraum von fünfzehn bis zwanzig Jahren amortisiert werden könnte.