Über 100 Zentren erheben sich, um den Anstieg des Schulbustransports zu stoppen und seine Regulierung zu fordern
Die GOB leitet die Beschwerde über ein durch den Tourismus angespanntes Modell an, das die Kosten erhöht, Strecken ungedeckt lässt und Bildungsreisen gefährdet
PalmaDer vom GOB vorangetriebene Aufruf zur Forderung nach fairen Schulbustarifen hat bereits die Unterstützung von mehr als hundert Bildungseinrichtungen auf Mallorca, Menorca und Eivissa sowie von mehr als einem Dutzend Verbänden von Direktoren, Familien und Gewerkschaften gewonnen. Dies geschieht in einem Umfeld, das von touristischem Druck geprägt ist, welcher die Fahrten verteuert, bis sie für viele Einrichtungen unerschwinglich werden, und einige Unternehmen dazu veranlasst, diesen Dienst einzustellen, da er als weniger rentabel erachtet wird. Dies führt dazu, dass Schüler ihre Gemeinde nie verlassen, weil sie auf die Schule angewiesen sind, um dies zu tun und die Welt kennenzulernen. Die Beitritte haben sich in den letzten Tagen gehäuft und verdeutlichen das wachsende Ausmaß eines Problems, das die gesamte Bildungsgemeinschaft seit Jahren betrifft.
Die Organisation beklagt, dass die Verteuerung des Transports für Schulausflüge mit Beginn der Touristensaison jedes Jahr wiederkehrt. In dieser Zeit bevorzugen die Transportunternehmen die lukrativeren touristischen Dienstleistungen, was das für Bildungseinrichtungen verfügbare Angebot reduziert und ihre Preise erhöht. In diesem Jahr hat sich die Situation zudem durch die gestiegenen Treibstoffkosten verschärft, was die ohnehin schon hohen Tarife noch weiter in die Höhe getrieben hat.
Schüler, die auf Ausflug gehen und Schüler, die nicht
Laut der GOB führt diese Dynamik zu Ungleichheiten zwischen den Schülern. In vielen Fällen übersteigen die Transportkosten die der Aktivität selbst, was zu einer Reduzierung von Schulauflügen und in einigen Schulen zu deren Abschaffung geführt hat. Dies bedeutet, dass der Zugang zu diesen Erfahrungen vom Einkommensniveau der Familien abhängt. Über die wirtschaftlichen Auswirkungen hinaus unterstreicht die Organisation die pädagogische Bedeutung von außerschulischen Aktivitäten, insbesondere im Bereich der Umwelterziehung, da sie Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ihre Umgebung kennenzulernen und die Beziehung zwischen Gesellschaft und Natur zu verstehen.
Vor diesem Hintergrund fordern die GOB und die angeschlossenen Zentren dringende Maßnahmen von den Verwaltungen. Zu den Vorschlägen gehören die Festlegung einer regulierten Bildungsgebühr mit erschwinglichen Höchstpreisen, die Gewährleistung einer Mindestquote an Reisebussen für Bildungszwecke in der Hochsaison, die Schaffung eines geschützten Kalenders für Klassenfahrten, öffentliche Mittel zur Kompensation von Mehrkosten und zentrale öffentliche Beschaffungsmechanismen. Sie schlagen auch die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs als praktikable Alternative vor. Schließlich weisen sie darauf hin, dass einige lokale Verwaltungen bereits Kontakt aufgenommen haben, um Lösungen zu suchen, und dass sie darauf warten, dass die zuständigen Behörden eine Besprechung mit allen Beteiligten einberufen.