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    <title><![CDATA[Ara Balears auf Deutsch - Klassismus]]></title>
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      <title><![CDATA[Die Abneigung gegen Routinen zeugt von einem gewissen Klassismus.]]></title>
      <link><![CDATA[https://de.arabalears.cat/gesellschaft/die-abneigung-gegen-routinen-zeugt-von-einem-gewissen-klassismus_1_5649447.html]]></link>
      <description><![CDATA[<p><img src="https://static1.ara.cat/clip/a0468fd3-1639-4af6-a20b-14848a62d49e_16-9-aspect-ratio_default_0.jpg" /></p><p>Seitdem der Genuss von Routinen zum Privileg geworden ist, hat man uns dazu gebracht, sie zu hassen. „Zurück zur Routine“: immer negativ, voller Bedauern. Man hat die Routine kommerzialisiert und diverse Gurus ins Spiel gebracht, die versprechen, „sich von ihr zu verabschieden“, als würden sie ein Problem lösen, von dem wir gar nichts wussten. Im Gegensatz zur Routine hat man das Leben des digitalen Nomaden, des Expats, das Arbeiten vom Strand und Wochenendtrips verherrlicht. Und nach und nach hat man ihr ihre Heiligkeit, ihre gewohnten Rituale, ihren Alltag, das, was uns alle betrifft, das Einzige, was uns verbindet und gleich macht: den Kaffee an der Bar, die Fahrkarte, den Einkaufswagen. Routine macht uns menschlich, sie macht uns für eine Weile zu guten Menschen. Im Hass auf die Routine, im Widerstand dagegen, wie eine Figur aus einem Comic zu sein, schwingt ein Hauch von Klassismus mit. <em>Erzähl mir, wie es passiert ist.</em>Das heißt, eine Person, die jeder von uns sein könnte, austauschbar. Es herrscht ein Gefühl der Überlegenheit, der Glaube, weniger sterblich zu sein als alle anderen, blind für die Kräfte der Natur. </p>]]></description>
      <dc:creator><![CDATA[Alba Tarragó]]></dc:creator>
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      <pubDate><![CDATA[Sun, 15 Feb 2026 16:20:02 +0000]]></pubDate>
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      <media:title><![CDATA[Routine macht uns alle gleich, sie macht uns zu Figuren aus „Erzähl mir, wie es passiert ist“.]]></media:title>
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      <subtitle><![CDATA[Es ist unerlässlich, dass wir die Routine als ein zwar unproduktives, aber dennoch heiliges Ritual wiederentdecken. Was könnte wichtiger sein, als das zu genießen, was wir jeden Tag tun?]]></subtitle>
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